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GARETH MOORE

Das Werk des kanadischen Künstlers Gareth Moore besitzt eine geheimnisvolle Kraft, deren Herkunft sich oftmals nur schwer definieren lässt, basieren doch viele seiner Skulpturen und Installationen auf einfachen Gesten oder dem Arrangement unprätentiöser Dinge. So sammelt Moore auf seinen zahlreichen Reisen und Wanderungen Gegenstände und Materialien, die bedeutungslos und wertlos erscheinen, ihren ursprünglichen Nutzen verloren haben oder einen solchen niemals besaßen. Diese Fundstücke formt er zu skulpturalen Objekten, die poetische Geschichten erzählen und gelegentlich auch auf ferne Welten verweisen. Nicht selten begleiten ihn diese Objekte für eine gewisse Zeit und werden von ihm für spezifische Zwecke genutzt, so dass sich mit ihnen Handlungen oder Aktionen verbinden – wie bei der Arbeit „Mask“, die sich mit dem Schutz vor Sonne und stürmischen Winden befasst. Für Moore scheinen seine Konzepte insofern weniger eine fiktive Realität darzustellen, als einen realen und umsetzbaren Lebensentwurf, der von dem Glauben an die Schönheit der Dinge durchdrungen ist.

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